Angefangen hat alles mit 14 auf der Schule. Wir haben damals dämliche Videos für YouTube gedreht – aber während die anderen nur Quatsch gemacht haben, saß ich schon nächtelang am Schnitt.
Irgendwie hat mich das seitdem nicht mehr losgelassen.
Aus dem Hobby wurde ernst: Plötzlich stand ich am Set für Musikvideos mit Tokio Hotel, Samy Deluxe oder Morlokk Dilemma. Da habe ich gelernt, dass ein Video nur funktioniert, wenn der Vibe und der Schnitt auf den Punkt sitzen.
Später kamen Jobs als Creative Producer dazu. Da ging es dann weniger um Hip-Hop, sondern um Ansagen für Marken wie WAGO oder Schlüter. Ich hab das ganze Agentur-Leben bei Jaco Edo durchgespielt und bei Foto Koch gelernt, wie man vernünftig mit Kunden spricht.
Was ich heute mache? Ich bin die Mischung aus dem Typen, der mit der Kamera durch den Dreck robbt, und dem Professional, der ein Projekt sauber durchplant. Ich kann Kamera, Licht und vor allem Editing und Color Grading.
Ich mag's minimalistisch, ich mag's schnell und ich hab einen extremen Tick für Symmetrie und Atmosphäre – danke an Kubrick und Lynch an dieser Stelle. Ich nehme meine Arbeit ernst, mich selbst aber nicht zu sehr.
Lass uns was Cooles bauen.